Friedrich Torberg

Schriftsteller, Journalist, Publizist, Drehbuchautor und Herausgeber

* 1908   † 1979

Was ein Mann schöner is wie ein Aff', is ein Luxus

Lebenslauf

Friedrich Torberg wurde am 16. September 1908 in Wien geboren. Sein Name ist ein Pseudonym. Eigentlich hieß er Friedrich Ephraim Kantor-Berg. Schon im Jahre 1930, wo er zu publizieren begann, legte er sich seinen Künstlernamen zu, der als Verkürzung von Kantor-Berg zu sehen ist.

Er entstammte einer deutsch-jüdischen Prager Familie. Sein Vater wurde als leitender Angestellter einer Prager Schnapsfabrik nach Wien berufen, wo Therese Berg eine Filiale der elterlichen Selchwarenproduktion leitete und sie Ende des Jahres 1900 heirateten.

Tod von Mutter und älterer Schwester im Ghetto Litzmannstadt

Seine Mutter und seine ältere Schwester Sidonie wurden am 3. November 1941 in das Ghetto Litzmannstadt deportiert. Dort kamen sie zu Tode. Die ältere Schwester emigrierte nach Palästina und konnte dort als Kinderbuchillustratorin reüssieren.

Geburtshaus Porzellangasse 7a, eine geschichtsträchtige Gasse

Das Geburtshaus von Friedrich Torberg befindet sich in der Porzellangasse 7a. Ebenfalls in der Porzellangasse wurden der berühmte Hollywood-Produzent und vierfache Oscar-Gewinner Eric Pleskow und der international renommierte Publizist und ehemalige Herausgeber der Jerusalem Post Ari Rath. 2012 produzierte Lukas Sturm einen Dokumentarfilm über die so genannten “Porzellangassenbuben”. Die Porzellangasse ist ein geschichtsträchtiger Ort, dem durch diesen Film Tribut gezollt wird.

Friedrich Torberg besuchte die Volksschule in der Grünentorgasse und das Realgymnasium Wasagasse.

Mit 13 Jahren bei der Wiener Hakoah

Schon im Alter von 13 Jahren trat er der Wiener Hakoah bei. Es war ihm nicht möglich, Mitglied der jüdischen Fußballmannschaft zu werden, weil diese Sektion enorm populär war und keine weiteren Mitglieder mehr aufnehmen konnte. So entschied er, die noch sehr junge Schwimmsektion zu verstärken.

Friedrich Torberg über seine Identität als "Hakoahner”

"Auch ich begann, da ich nun einmal Mitglied war, zu trainieren, - ohne rechte Hingabe, denn meine wahre Liebe galt dem Fußballspiel. Aber wenigstens die Anfangsgründe des Sportschwimmens habe ich von der Hakoah mitbekommen. Die Erfolge, die ich später zu verzeichnen hatte, fielen in meine Prager Jahre und in die Aufstiegszeit des dortigen Hagibor, dessen Wasserballer im Jahre 1928 als erste jüdische Mannschaft einen tschechoslowakischen Meistertitel errangen. Unser Gegner im Finale war der auch nach internationalen Begriffen sehr starke PTE, Bratislava, der ein paar ungarische geschulte Klassespieler wie Steiner, Schmuck und Krotz in seinen Reihen hatte. Wir siegten 2:0 und ich schoss beide Tore. Es war, glaube ich, der schönste Tag meines Lebens.”

Erfolge als Wasserballer, Liebe zum Hakoah-Fußball

Als Wasserballer erzielte Friedrich Torberg große Erfolge. Doch seine eigentliche Liebe war der Fußball, genauer der Hakoah-Fußball. Er setzte den Hakhah-Fußballern im Jahre 1959 mit seinem Essay "Warum ich stolz darauf bin" ein außerordentliches Denkmal. Bereits 1935 wurde sein Roman “Die Mannschaft” veröffentlicht. Er schildert darin die Erlebnisse von Harry und seiner Wasserballmannschaft.

Nachdem die Hakoah im Jahre 1920 in die höchste Liga des österreichischen Fußballs aufgestiegen war, spielten sie unter professionellen Bedingungen, obzwar es den Profi-Fußball noch gar nicht gab. Mit der Einführung des Profi-Fußballs in Österreichs war die Hakoah den Gegnern überlegen und errang in der Saison 1924/1925 den ersten und einzigen Meistertitel in der Geschichte des österreichischen Fußballs.

Die Hakoah

Der jüdische Sportverein Hakoah wurde im Jahre 1909 gegründet. Das war eine Folge gestiegenen Selbstbewusstseins des liberalen Judentums und dessen geänderter Einstellung gegenüber der Körperkultur, aber auch der Ausgrenzung der Juden durch Arierparagrafen anderer Sportvereine. Die Wiener Bevölkerung zählte damals 180.000 jüdische Bürgerinnen und Bürger. Somit entwickelte sich rasch ein reger Zustrom zum Verein. Zahlreiche Sektionen wurden gegründet: Fechten, Fußball, Hockey, Leichtathletik, Ringen und Schwimmen.

Die Hakoah Wien (hebräisch: Kraft) hatte seine Sportstätte in unmittelbarer Nachbarschaft zum Stadionbad. Der Verein zählte damals in mehreren Sportarten zur Weltspitze. Das spiegelte sich in zahlreichen nationalen und internationalen Titeln, auch bei den Olympischen Spielen, wider. Legendär sind vor allem die Erfolge der Fußball- und Wasserballmannschaft, der Ringer und Schwimmer.

In der Zwischenkriegszeit wurde die Hakoah zu einem der mitgliederstärksten Sportvereine Österreichs. Der Hakoahplatz im Wiener Prater wurde auch zum gesellschaftlichen Treffpunkt vieler Wiener Juden.

Friedrich Torberg berichtet in seinem Buch "Die Erben der Tante Jolesch" ausführlich über die Rolle der Hakoah im Wien der Zwischenkriegszeit.

Das NS-Regime beschlagnahmte die Sportstätten des Wiener Traditionsvereines, zudem wurde der Name Hakoah verboten. Jüdische Sportlerinnen und Sportler flüchteten, soweit es ihnen möglich war, vor dem Terrorregime und bauten sich in fremden Ländern neue Existenzen auf.

Schon kurz nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Hakoah von Rückkehrern nach Wien wieder aufgebaut. Die Zahl der in Wien lebenden Juden war auf 6.000 gesunken. Dennoch gelang es mit viel Begeisterung wieder einige Sektionen aufzubauen. Vor allem bei den Maccabi-Spielen (den jüdischen Olympischen Spielen) konnten Hakoahner etliche Medaillen gewinnen und somit auch den österreichischen Sport würdig vertreten.

Eröffnung des Hakoah-Sportzentrums auf dem alten Grund

70 Jahre, nachdem der Hakoah die Spielstätten vom NS-Regime geraubt worden waren, eröffnete dieser traditions- und erfolgreiche Sportverein auf dem alten Grund ein neues Sportzentrum. Heute besteht die Hakoah aus den Sektionen Basketball, Karate, Schwimmen, Touristik & Skiclub, Tennis, Tischtennis und Wandern. Der Fußball aber ist nunmehr dem SC Maccabi Wien vorbehalten, der auch bei der Makkabiade, die 2011 in Wien stattfand, das österreichische Nationalteam stellte.

Rückkehr nach Prag, künstlerische Anfänge in der Schulzeit

1921 wurde der Vater von Friedrich Torberg zum Prokuristen befördert. Darauf hin kehrte die Familie nach Prag zurück. Im Jahre 1924 bekam Friedrich Torberg die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft zugesprochen, die er bis 1945 behielt. Er litt sehr unter dem der untergegangenen Monarchie entstammen Schulsystem. Schon in der Schulzeit schrieb er Gedichte und trat in einigen Varietés auf. Die Reifeprüfung am Deutschen Realgymnasium in Prag-Smíchov bestand er erst im zweiten Anlauf mit einem Jahr Verspätung im Jahre 1928.

Sportreporter, Theaterkritiker, Kaffeehausliterat, Student

Er agierte ab 1927 als Sportreporter und Theaterkritiker beim Prager Tagblatt. Es entstanden Freundschaften mit Egon Erwin Kisch, Alfred Polgar und Joseph Roth. Das Zeitalter der Wiener Kaffeehausliteratur stand noch in voller Blüte. Das Café diente den Autoren als Inspiration für Sozialstudien, Gelegenheitsliteratur und Feuilletons. Friedrich Torberg war Stammgast im Café Herrenhof, wo auch die Schriftsteller Hermann Broch, Robert Musil und Franz Werfel verkehrten. Ebenso war er im Café Rebhuhn und im Café de l’Europe, einem Treffpunkt der Halbwelt, anzutreffen.

1928 begann Torberg zunächst Philosophie, dann Rechtswissenschaften zu studieren. Nach drei Semestern brach er das Studium allerdings ab.

"Der Schüler Gerber"

Bereits im Jahre 1930 konnte Friedrich Torberg unter der Mithilfe seines Mentors Max Brod als Romanautor debütieren. Brod war es, der den Roman von Torberg “Der Schüler Gerber hat absolviert” dem Zsolnay Verlag zuschickte. Mit diesem Roman gelang Torberg sehr schnell der literarische Durchbruch. Die Auflage von 15.000 Stück war schnell verkauft, zudem wurde der Roman in sieben Sprachen übersetzt. Das Schicksal des Abiturienten Kurt Gerber, der immense Angst vor seinem aus seiner Sicht “allmächtigen” Mathematiklehrer Kupfer hatte, berührt bis heute viele insbesondere jüngeren Leserinnen und Leser.

Verbot seiner Bücher durch das NS-Regime, Emigration in die Schweiz und nach Frankreich

Die Nationalsozialisten verboten 1933 seine Bücher. 1938, zur Zeit des Anschlusses, hielt sich Friedrich Torberg in Prag auf. Seine Emigration in die Schweiz und dann nach Frankreich brachte immer wieder neue Probleme mit sich. Es gelang ihm am 12. Juni 1940, zwei Tage vor der Besetzung durch deutsche Truppen Paris zu verlassen und über Bordeaux und Bayonne an die spanische Grenze zu gelangen. 20 Stunden vor Schließung durch deutsche Truppen entkam Torberg nach Spanien. In überfüllten Zügen kam Torberg bis Porto und schlug sich mehrfach illegal nach Lissabon durch. Nur in der Hauptstadt gab es Visa für die USA, doch Ausländern war der Aufenthalt in der überfüllten Stadt untersagt.

"Outstanding German Anti-Nazi-Writers", Hollywood, Heirat

Durch Vermittlung von Freunden wurde Torberg offiziell vom P.E.N.-Club als einer von zehn “Outstanding German Anti-Nazi-Writers” erfasst. Das Einreisevisum wurde ihm am 11. September 1940 erteilt. Am 9. Oktober 1940 verließ er auf der „Exeter“ der American Express Company Portugal.

Bald nach seiner Ankunft in New York zog Torberg nach Hollywood. Die zehn Outstanding German Anti-Nazi-Writers wurden je zur Hälfte von MGM und Warner Brothers unter Vertrag genommen. Allerdings war die Anstellung der Autoren durch die Filmstudios hauptsächlich eine gute Publicity für diese. So galt es für die Betreffenden auch nicht an Drehbüchern zu arbeiten. Hingegen waren sie acht Stunden zur Büroarbeit eingeteilt. Nach einem Jahr war diese Anstellung auch schon Geschichte.

Er verkehrte in den Emigrantenkreisen von Hollywood, wo auch Lion Feuchtwanger, Heinrich und Thomas Mann, Bertolt Brecht und andere Zuflucht gefunden hatten. Besonders freundschaftliche Beziehungen unterhielt er mit Franz Werfel und Alma Mahler-Werfel. Seine Existenz bestritt er als Übersetzer, freier Journalist und Theaterkritiker. Ende 1945 ehelichte er Marietta Bellak, in diesem Jahr erhielt er die US-Staatsbürgerschaft.

Rückkehr nach Wien, Gründung des FORVM, Einsatz für Österreichisches Deutsch

1951 kehrte Torberg nach Wien zurück, blieb aber US-Bürger. Er schrieb für Zeitungen und den Radiosender “Rot-Weiß-Rot”. Von besonderer Bedeutung ist die Gründung einer eigenen Zeitschrift mit dem Namen FORVM. Mitherausgeber des FORVM waren Friedrich Hansen-Loeve, Felix Hubalek und Alexander Lernet-Holenia.

Das 1951 entstandene Österreichische Wörterbuch löste viele Diskussionen aus, ob denn das Österreichische Deutsch eine Berechtigung zur Eigenständigkeit habe. Friedrich Torberg stand eindeutig auf pro-österreichischer Seite. Er trat für eine selbstbewusste Verwendung der nationalen Sprachvarietät ein.

Heute ist das Österreichische Deutsch, so scheint es, im Aussterben begriffen. Umso wichtiger ist es, dass es eine Forschungsstelle Österreichisches Deutsch gibt, die von Dr. Rudolf Muhr geleitet wird.

Brecht-Boykott, Paola Löw, Verwaltung des Nachlasses

Friedrich Torberg editierte das Werk von Fritz von Herzmanovsky-Orlando, übersetzte Ephraim Kishon engagierte sich massiv gegen den Kommunismus und dessen Anhänger und Sympathisanten. Es gelang ihm, im Wien der Nachkriegsjahre zusammen mit Hans Weigel einen Boykott der Aufführung der Werke von Bertolt Brecht an den österreichischen Bühnen durchzusetzen, der bis 1963 anhielt.

Er war den Damen, nachdem 1962 seine Ehe mit Marietta geschieden wurde, sehr zugetan. Doch er fand mit der Burgschauspielerin Paola Löw eine Partnerin, die bis zu seinem Tod andauerte. Seine erste Nachlaßverwalterin wurde seine Ex-Ehefrau Marietta. Heute gilt David Axmann als alleiniger Verwalter des Torberg-Nachlasses. Axmann hat auch eine Biographie über Friedrich Torberg geschrieben und veröffentlicht.

Eigene Einstellung, Einsatz für literarische Talente

Torberg hatte eine eigene Einstellung in vielfacher Hinsicht. So trat er persönliche Feldzüge gegen Menschen an, von denen er glaubte, sie hegten Sympathie für den Kommunismus. Hier sind etwa Thomas Mann, Günther Anders, Robert Jungk, Karl Paryla und Hilde Spiel zu nennen.

Mit Salcia Landmann geriet er in eine heftige Auseinandersetzung, indem er sie bezichtigte, den jüdischen Witz mißverstanden zu haben. Er unterstellte ihr sogar, ihn teilweise antisemitisch entstellt zu haben.

Auf der anderen Seite setzte er sich für literarische Talente wie Brigitte Schwaiger und Peter Handke ein.

“Die Tante Jolesch oder der Untergang des Abendlandes in Anekdoten”

Als sein Alterswerk ist die 1975 erschienene Sammlung “Die Tante Jolesch oder der Untergang des Abendlandes in Anekdoten” zu nennen. Er schilderte selbst erlebten und von anderen erzählte Geschichten aus seiner Jugendzeit. Damit setzte er dem jüdischen Leben in Wien und Prag der Zwischenkriegszeit ein Denkmal.

FRIEDRICH TORBERG: AUF DEN TOD EINES FUSSBALLSPIELERS

1939 verfasste Friedrich Torberg sein berühmt gewordenes Gedicht auf den Fußballer Matthias Sindelar, der unter mysteriösen Umständen im Alter von knapp 36 Jahren ums Leben gekommen war.

“Er war ein Kind aus Favoriten
und hieß Matthias Sindelar.
Er stand auf grünem Platz inmitten,
weil er ein Mittelstürmer war

Er spielte Fußball, und er wußte
vom Leben außerdem nicht viel.
Er lebte, weil er leben mußte
vom Fußballspiel fürs Fußballspiel.

Er spielte Fußball wie kein zweiter,
er stak voll Witz und Phantasie.
Er spielte lässig, leicht und heiter,
er spielte stets, er kämpfte nie.

Er warf den blonden Schopf zur Seite,
ließ seinen Herrgott gütig sein,
und stürmte durch die grüne Weite
und manchmal bis ins Tor hinein.

Es jubelte die Hohe Warte,
der Prater und das Stadion,
wenn er den Gegner lächelnd narrte
und zog ihm flinken Laufs davon.

Bis eines Tages ein andrer Gegner
ihm jählings in die Quere trat,
ein fremd und furchtbar überlegener,
vor dem’s nicht Regel gab noch Rat.

Von einem einzigen harten Tritte
fand sich der Spieler Sindelar
verstoßen aus des Planes Mitte
weil das die neue Ordnung war.

Ein Weilchen stand er noch daneben,
bevor er abging und nachhaus.
Im Fußballspiel, ganz wie im Leben,
war’s mit der Wiener Schule aus.

Er war gewohnt zu kombinieren,
und kombinierte manchen Tag.
Sein Ãœberblick ließ ihn erspüren,
daß seine Chance im Gashahn lag.

Das Tor, durch das er dann geschritten,
lag stumm und dunkel ganz und gar.
Er war ein Kind aus Favoriten
und hieß Matthias Windelar.”

Werke

Der ewige Refrain (1929) – Gedichtband
Der Schüler Gerber hat absolviert (Titel der Erstausgabe 1930, später nur noch Der Schüler Gerber). Wien, Zsolnay.
…und glauben, es wäre die Liebe. Roman. (1932). Wien, Zsolnay.
Die Mannschaft. Roman eines Sport-Lebens. (1935). Wien, Molden. 560 S.
Abschied. Roman. (1937). Zürich, Humanitas.
Auf den Tod eines Fussballspielers. Gedicht (1939, gewidmet dem Fußballer Matthias Sindelar, Wiederabdruck in Lebenslied; behandelt Sindelars Suizid anlässlich des "Anschlusses")
Der letzte Ritt des Jockeys Matteo – Novelle aus dem Nachlass, (in den 1940er Jahren geschrieben, 1985 erstveröffentlicht), 117 S.
Mein ist die Rache (1942), Pazifische Presse Los Angeles, 1942; München: Dt. Taschenbuch-Verl., 2011
Hier bin ich, mein Vater (1948)
Die zweite Begegnung (1950)
Nichts leichter als das (1956)
Lebenslied. Gedichte aus 25 Jahren (40 davon zwischen 1933–1945), München 1958, Langen-Müller; Wien 1983, Medusa, 80 S.

Verfilmungen

Zwiespalt des Herzens, Ö 1953, Regie: Leonard Steckel
Hier bin ich, mein Vater, Ö 1970, Regie: Ludwig Cremer
Der Schüler Gerber, Ö/D 1981, Regie: Wolfgang Glück
38 – Auch das war Wien, Ö 1987, Regie: Wolfgang Glück

Auszeichnungen und Ehrungen

1933 Julius-Reich-Preis
1958 Berufstitel Professor
1966 Preis der Stadt Wien für Publizistik
1968 Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
1968 Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse
1974 Goldene Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien
1974 Richard Meister-Medaille
1976 Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst
1979 Großer Österreichischer Staatspreis für Literatur
1981 Benennung der Torberggasse in Wien Penzing (14. Bezirk)
Benennung eines Caféhauses (Café Torberg) in der Josefstadt, das der Kabarettist Robert Palfrader besaß

Tod

Friedrich Torberg starb am 10. November 1979 in Wien.

Sein Ehrengrab in der Israelitischen Abteilung auf dem Zentralfriedhof

Weblinks

Wir erinnern uns

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